Wilson Akademie
Interdisziplinär gegen das Chamäleon unter den Krankheiten
Wilson Akademie – Interdisziplinär gegen das Chamäleon unter den Krankheiten
Morbus Wilson ist eine seltene Erkrankung – und zugleich hochkomplex.
Durch einen Gendefekt kann überschüssiges Kupfer nicht aus dem Körper transportiert werden und reichert sich so im Körper in verschiedenen Organen an.
Dadurch können sich ganz unterschiedliche Symptome zeigen: von der Leber über das Nervensystem bis hin zur Psyche. Die Symptome treten häufig bereits im Kindesalter auf.

Agenturfoto. Mit Model gestellt.
Wilson Akademie
Genau hier setzt die Wilson Akademie an: Expert:innen aus der Hepatologie, Neurologie, Pädiatrie und Psychiatrie kommen zusammen, um reale Fälle zu diskutieren und voneinander zu lernen, um die Versorgung der Patient:innen weiter zu verbessern.
Unterstützt wird die Akademie dabei auch durch einen Vortrag der Patientenorganisation Morbus Wilson e.V., die wertvolle Perspektiven der Betroffenen vorstellt.
Expert:innen unterschiedlicher Fachrichtungen
Weil die Erkrankung so selten ist, begegnet sie selbst in spezialisierten Zentren den Ärzt:innen nicht täglich. Umso entscheidender ist es, dass Expert:innen unterschiedlicher Fachrichtungen ihr Wissen teilen und gemeinsam Strategien entwickeln.
Fachübergreifendes interdisziplinäres Netzwerk
So entsteht ein fachübergreifendes interdisziplinäres Netzwerk, das über Disziplingrenzen hinausgeht und ein gemeinsames Ziel verfolgt: Patient:innen mit Morbus Wilson die bestmögliche Versorgung zu bieten.
Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Dr. Hefter, Neurologe, aus Düsseldorf und Prof. Dr. Weiss, Hepatologe aus Salem werden unter anderem Patient:innenfälle verschiedener Zentren aus Deutschland den Ärzt:innen vorgestellt und gemeinsam diskutiert sowie spezielle fachrichtungsbezogene Themen in Workshops interdisziplinär erarbeitet.
Weitere Informationen zur Wilson Akademie mit der Auftakt-Veranstaltung finden Mitglieder der medizinischen Fachkreise hier.